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🟠 China schnappt sich PUMA
+ Singapur bekommt 24 Mrd. US$ - Chipfabrik

☕️ Guten Morgen Freunde,
unser Büro ist nur zwei Kilometer vom Shanghaier PUMA-Hauptquartier entfernt. Wir würden heute zu gerne Mäuschen spielen.
Wie ist die Stimmung da heute wohl? Was meint ihr?
Außerdem in dieser Ausgabe:
Micron baut für 24 Mrd. Dollar Singapur zur Speicherchip-Zentrale aus
Weltraumtourismus für 430.000 Dollar – Chinas Space-Startups machen ernst
Head of the Day: Adrian Cheng – der Mann, der Malls in Kunstgalerien verwandelt
Viel Spaß beim Lesen! 📰
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Südkoreas Leitindex schliesst erstmals über der psychologischen Schwelle bei 5.084,85 Punkten (+2,73 %). Chip-Riesen SK Hynix und Samsung treiben die Rally an, Ausländer kaufen massiv (850 Milliarden Won) und Privatanleger nehmen Gewinne mit. Singapurs STI durchbricht zeitgleich 4.900 Punkte.
TOP BIT
Puma springt jetzt chinesisch: Anta wird größter Aktionär

Chinas Sportriese Anta Sports übernimmt für 1,5 Milliarden Euro einen 29%-Anteil an Puma und wird damit zum größten Aktionär des angeschlagenen deutschen Traditionsunternehmens.
Für die Marke mit der Raubkatze könnte dies der rettende Sprung aus einer jahrelangen Krise sein.
Die Details
Anta kauft 43 Mio. Aktien von der französischen Milliardärsfamilie Pinault (Artemis).
Mit einem Preis von 35 Euro pro Aktie zahlt Anta einen Aufschlag von rund 62 % auf den letzten Schlusskurs – ein klares Signal, dass die Chinesen massives Potenzial in der Marke sehen.
Raubkatze unter Druck
Puma hat in den letzten drei Jahren zwei Drittel seines Börsenwerts verloren und rangiert global mittlerweile hinter New Balance und Skechers. Der Abstieg begann ironischerweise, als der ehemalige Chef Bjørn Gulden zum Erzrivalen Adidas wechselte.
Auch in China hinkt Puma Adidas massiv hinterher. Anta könnte mit Vertrieb, Branding und Supply Chain helfen – Citigroup-Analysten sehen "signifikantes Upside-Potenzial".
Good to know: Wer ist Anta?
Gegründet 1991 in der Fujian-Provinz, heute drittgrößter Sportartikelhersteller der Welt (hinter Nike und Adidas)
2024 Nike als Marktführer in China abgelöst
Offizieller Sponsor der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking – Xi Jinping trug Anta-Jacke
🏔️ Antas Marken-Sammlung: Zum Portfolio gehören bereits Weltmarken wie Salomon, Wilson, Arc'teryx und seit letztem Jahr auch Jack Wolfskin. Mit Puma sichert sich der Konzern nun den Zugang zur Formel 1 und stärkt seine Präsenz in Europa und Nordamerika.
📊 Alle Details & Daten: Tagesschau, CNA, CNBC, The Straits Times
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NUMBER OF THE DAY

So viel kostet ein Platz auf Chinas erstem kommerziellen Raumflug.
🚀 Space-Tourism für die Mittelschicht: Das Startup InterstellOr hat bereits über 20 prominente Chinesen als Kunden, darunter Filmstars, Tech-Manager und Dichter. Der sechssitzige CYZ1-Raumflieger soll 2028 die Karman-Linie zur Weltraumgrenze überqueren.
Watch: China fördert den kommerziellen Raumfahrtsektor massiv. Konkurrent Deep Blue Aerospace bietet sogar Promo-Tickets für umgerechnet 140.000 Dollar an. Allerdings stehen noch wichtige technische Tests aus.
Zum Vergleich: SpaceX-Tickets sollen angeblich rund 50 Mio. US-Dollar kosten.
MARKET BIT
Micron plant 24 Milliarden-Dollar Chip-Werk in Singapur

Der US-Speicherhersteller Micron investiert 24 Milliarden Dollar in eine neue Wafer-Fabrik in Singapur.
Das Werk soll über die nächste Dekade entstehen und ab der zweiten Jahreshälfte 2028 auf 65.000 Quadratmetern Reinraum-Fläche NAND-Speicherchips produzieren.
🏭 Micron baut seine Singapur-Dominanz weiter aus: 98 % seiner Flash-Speicher kommen bereits von dort. Parallel entsteht eine 7-Milliarden-Dollar-HBM-Packaging-Anlage für KI-Chips, die 2027 startet.
Die Details
Strategischer Schwenk: Micron konzentriert seine Flash-Produktion faktisch auf Singapur und macht den Stadtstaat zur eigenen Speicher-Drehscheibe in Asien.
Parallel verhandelt Micron über 1,8 Milliarden Dollar für eine DRAM-Fabrik in Taiwan.
Marktrealität: Prognosen zeigen einen Preissprung von 55–60 % bei Enterprise-SSDs. Micron liegt mit rund 13 % Marktanteil auf Platz vier im Flash-Segment.
Chip-Knappheit: Analysten erwarten anhaltende Versorgungsengpässe bis Ende 2027. Samsung und SK Hynix ziehen ebenfalls neue Produktionslinien vor.
Sektor-Kontext
🇸🇬 Singapur wird zum strategischen Knotenpunkt: politisch stabil, IP-sicher, mit eingespielter Supply Chain für High-Yield-Memory-Fabs.
Der Engpass liegt nicht bei Rechenleistung, sondern bei Memory-Integration. Der AI-Boom verschiebt den Flaschenhals von Compute zu HBM, NAND und Advanced Packaging. Genau dort fehlt global Kapazität.
Enterprise-SSDs und HBM werden bereits jetzt vorab vertraglich gebucht. Wer 2026–2028 keine gesicherte Wafer-Kapazität hat, kommt in den AI-Lieferketten schlicht nicht mehr vor.
👉 Ganze Story: DealStreetAsia, Nikkei
HEAD OF THE DAY
🇭🇰 Adrian Cheng 鄭志剛

🎨 Der Mann, der Einkaufszentren cool gemacht hat
Adrian Cheng hat nicht einfach Einkaufszentren gebaut, er hat sich die Frage gestellt, warum es sie überhaupt gibt. Nach seinem Rückzug aus der Führung von New World Development in 2024, wurden Chengs Prioritäten deutlich.
Sein Glaube: Moderner Luxus definiert sich nicht über Besitz oder Größe, sondern über das Gefühl, das ein Ort vermittelt und über die Menschen, die er zusammenbringt.
Als Gründer von K11 erfand Cheng das Einkaufszentrum neu: Teils Museum, teils sozialer Treffpunkt, teils Bühne für Kunst, Mode, Kulinarik und Design.
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Wie wir mit 3 Leuten schaffen, was andere mit 10 nicht hinkriegen.

Wenn ihr unseren Podcast gesehen habt, wart ihr bestimmt genauso überrascht wie wir von der Hammer-Qualität. Das ist das Werk unseres philippinischen Editors Ralph.
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HIGHLIGHTS
🧬 China könnte erstes KI-Medikament 2026 zulassen: Laut Merck-Manager Marc Horn könnte China 2026 weltweit erstes vollständig von KI entwickeltes Medikament genehmigen. Chinesische Pharmaunternehmen signierten 2025 Lizenzdeals über rekordhohe 135,7 Milliarden USD, doppelt so viel wie 2024. Rund 30% aller neuen Medikamenten-Pipelines stammen inzwischen aus China. Das "AI Plus"-Programm soll die Entwicklung weiter beschleunigen.
🚗 Porsche-Verkäufe in China halbiert: Der deutsche Luxusautohersteller verkaufte 2025 nur noch 42.000 Fahrzeuge in China, weniger als die Hälfte des 2022er Höchststands von 96.000 Einheiten. Grund ist ein "perfekter Sturm" aus wirtschaftlichem Druck und verschärfter Konkurrenz durch chinesische Hersteller. Lokale Marken punkten mit digitalen Features, während ausländische Hersteller mit Legacy-Systemen kämpfen.
💎 LVMH schlägt Erwartungen dank China-Erholung: Der Luxuskonzern erzielte im Q4 2025 Umsatz von 22,7 Milliarden Euro und übertraf Analystenschätzungen von 22,2 Milliarden Euro. Asien ohne Japan zeigte deutliche Verbesserung mit Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. CEO Bernard Arnault warnt jedoch vor "unvorhersehbarem" Wirtschaftsumfeld 2026. Die China-Erholung stabilisiert sich, bleibt aber unstetig.
🇻🇳 VinFast erobert Vietnams E-Roller-Markt: Der vietnamesische Hersteller steigerte seine E-Roller-Verkäufe 2025 um 473% auf 406.453 Einheiten und wurde zweitgrößter Anbieter im 3,4-Millionen-Markt. Honda wuchs nur um 1,3%, Yamaha verlor 17,3% und fiel auf Platz 3 zurück. Grund sind strengere Emissionsregeln in Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt, die ab Juni 2026 Benzin-Motorräder einschränken.
FORTUNE COOKIE

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